Maskenbienen

Hylaeus

Wenn man an Bienen denkt, hat jeder ein Bild vor Auge. Dabei handelt es sich aber fast immer um unsere Honigbiene. Wildbienen kennt man als Sandbienen oder Hummeln. Dicke, summende Bienen – genau das sind die Maskenbienen nicht. Sie ist winzig, gerade einmal 6 – 8 mm lang. Sie summt nicht (jedenfalls nicht hörbar) und wirkt eher wie eine fliegende Ameise. Erst in der Vergrößerung sieht man typische Bienenmerkmale. Auch dann sieht man die für Maskenbienen Männchen typische Maske.

In Deutschland sind 39 Arten der Maskenbienen bekannt. Sie unterscheiden sich in erster Linie durch die Gesichtsmasken, die bei den Männchen sehr markant vorhanden sind. Bei den Weibchen sieht mahn eher zwei weissliche oder gelbliche Striche. Hier im Garten sind sie bevorzugt und damit auch gut sichtbar an der Sterndolde anzutreffen. Maskenbienen haben keine Pollenhöschen. Sie sammeln Pollen in ihrem Kropf.

Maskenbienen sind mit ihren 9 mm Länge wirklich winzig und dazu noch ziemlich flink unterwegs. Links im Bild sieht man zwei Bienchen im Vergleich zur Blüte. Es war gar nicht so einfach, die kleinen Insekten aufs Foto zu bekommen. Etwas geholfen hat mir dabei die Paarung – die waren da mehr mit sich selbst beschäftigt.

Sehr deutlich ist bei den den sich paarenden Maskenbienen das Männchen zu erkennen. Es hat eine beeindruckende Gesichtsmaske und wäre daran dann auch zu identifizieren. Ich würde hier auf die gewöhnliche Maskenbiene tippen. Wenn jemand andere Ideen oder Hinweise hat, gerne rein damit in die Kommentare.

Es sind genau diese kleinen Momente, wofür der eigene Garten eigentlich da sein soll. Als Lebensraum für unsere heimische Vielfalt, egal, ob Vogel, Igel oder ein kleines Insekt. Mal sehen, was mir sonst noch so vor die Linse kommt.

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