Die Rettung des Rhododendron

Rhododendren im Naturgarten sind eigentlich ein Widerspruch. Ein Rhododendron ist weder heimisch noch sonderlich nützlich. Er sieht nur gut aus und blüht im Frühjahr schick und reichlich in unzähligen Farben. Das macht ihn scheinbar zu einem der beliebtesten Ziersträucher überhaupt. Einen ökologischen Wert hat er hierzulande leider kaum. Allerdings ist er wie alle anderen Sträucher ein Lebewesen und gehört in unserem Garten zum Altbestand. Also versuchen wir die Sträucher zu retten.

Der Rhododendron braucht Platz

Deshalb ist die enge Pflanzung, die vor Jahren ein Gartenbauunternehmen für viel Geld vorgenommen hat, so leider nicht sinnvoll. Zudem scheint der Boden nicht passend vorbereitet worden zu sein. Die Pflanzen vegetieren vor sich hin und sind kaum gewachsen. Lediglich der mittlere Strauch scheint Knospen gebildet zu haben. Den lasse ich also erst einmal stehen.

Die anderen beiden versuche ich in den Bereich vor dem Haus umzupflanzen. Da Rhododendren Flachwurzler sind und die Sträucher dort ohnehin kaum gewachsen sind, sollte das Umpflanzen gut funktionieren.
So war es dann auch. Mit dem Spaten rundum ausgestochen, ließ sich der Strauch gut lösen und mit seinem Ballen herausnehmen. Die neuen Löcher erhielten zuerst eine Schicht spezieller Rhododendronerde, denn die Pflanzen benötigen einen saueren Boden.

Nachdem die Pflanzen eingesetzt waren, wurden die Löcher gut mit Rhododendronerde verfüllt und festgetreten. Das Ganze dann gut und durchdringend wässern und ein bisschen mit Rhododendrondünger düngen. Zu guter Letzt habe ich noch eine Schicht Rindenmulch unter den Sträuchern verteilt.

Hoffen wir mal, dass die Sträucher den Umzug gut überstehen und anwachsen. Sonst müssen sie leider nützlicheren und heimischen Sträuchern weichen.

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