Auch der Perückenstrauch gehört hier im Garten zum Altbestand. Also darf er auch bleiben. Allerdings sollte er dann ansehnlicher sein als bisher.
Perückenstrauch als Kopfweide
Vor Jahren ist der Perückenstrauch offenbar schon einmal geschnitten worden. Allerdings erfolgte der Schnitt in luftiger Höhe. Danach wurde der Strauch sich selbst überlassen und trieb rundum an den Schnittstellen munter aus. Das Ergebnis waren unzählige Ruten, die an eine Kopfweide erinnern. Das ist zwar dicht, aber nicht schön.
Die Pflanze selbst soll sehr schnittverträglich sein. Allerdings blüht sie dann erst einmal nicht mehr. Wichtig ist, den Schnitt vor Beginn der Wachstumsperiode zu setzen. Geschnitten wird etwa 30 Zentimeter über dem Boden. Der Schnitt soll schräg verlaufen, damit Wasser gut ablaufen kann. Als Säge habe ich eine Akku Kettensäge von Einhell benutzt. Hat super funktioniert. Das Ergebnis sehr ihr im Titelbild oder nebenan.

Die Ruten haben wir einzeln abgeschnitten und werden daraus zusammen mit den geraden Stämmen vielleicht einen kleinen Flechtzaun bauen. Die Kopfstücke mit den vielen seitlichen Wildtrieben geben eigentlich ein gutes Stück Totholz im Garten ab. Das könnte ein Wildstaudenbeet durchaus aufwerten. Mal sehen. Totholz ist im Garten ohnehin ein wichtiger Lebensraum für unzählige Organismen. Für die Komposttonne ist es viel zu schade.
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