Marienkäfer
Coccinellidae
Wir haben Anfang März – kalendarisch also noch Winter – und die Temperaturen gehen tagsüber schon Richtung 20 Grad. Dazu kommen viele Tage ohne irgendein Wölkchen am Himmel. Nur Saharastaub sorgt für ein etwas diffuses Licht.
Nachts wird es noch empfindlich kalt, aber es bleibt frostfrei. Das ist genau die richtige Zeit, erste Kaltkeimer auszusäen. Dazu noch etwas Gartenarbeit – zum Beispiel Anlegen einer kleinen Ecke mit Totholz. Irgendwo müssen ja die Reste vom Perückenstrauch hin.
Und plötzlich sind sie da – die ersten Marienkäfer! In der Sonne auf den leuchtenden Blättern eines Zierstrauchs (Sorte muss ich mal noch googeln) hocken gleich fünf von diesen rot in der Sonne leuchtenden Sympathieträgern.
Es sieht nach Siebenpunkt- Marienkäfern aus und es sind definitiv nicht die eingeschleppten Käfer aus Fernost – dafür ist das Weiß am vorderen Kopfschild zu wenig.
Damit sind nun die ersten wirklichen Nützlinge im Garten erscheinen. Die Käfer und vor allem deren Larven sind effektive Blattlausvertilger. Je nach Art schaffen sie bis zu 3.000 Läuse in ihrem Larvenleben. Deshalb: Herzlich Willkommen!





